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Reisen on a budget

Hotelzimmer sind Dir zu teuer? In oll eingerichteten Ferienwohnungen kannst Du nicht entspannen? Und Camping muss auch nicht jedes Mal sein? Auch wenn Dein Budget begrenzt ist, kannst Du dank dieser Sharing-Dienste einen knaller Urlaub machen.

Couchsurfing – Zuhause bei Locals

Wenn Du wenig Geld für einen Schlafplatz ausgeben möchtest und nicht zimperlich bist, was den Komfort betrifft, bist Du bei Couchsurfing.com an der richtigen Adresse. Hier bieten Menschen weltweit einen kostenlosen Schlafplatz in ihrem Zuhause an – Das kann ein Klappbett, die Couch im Wohnzimmer oder ein richtiges Bett im Gästezimmer sein.

Meistens ist der Gastgeber in der Zeit, in der Du bei ihm unterkommst, auch zuhause. Als Local kann er Dir gute Tipps fernab der Touristenpfade geben: Er weiß, was in der Stadt gerade los ist, was wirklich einen Besuch lohnt, wie Du am besten wohin kommst, und wo Du guten Kaffee und gutes Essen findest. Wenn Ihr Euch auf Anhieb gut versteht, zieht Ihr vielleicht gleich zusammen los und bleibt auch nach Deinem Besuch noch in Kontakt. Couchsurfer verstehen sich als Community, als Netzwerk der Gastfreundschaft: Man hilft sich und hat auch ein Interesse daran, die Menschen kennenzulernen, die bei einem nächtigen. Wenn Du eher eine anonyme Übernachtung suchst, ist Couchsurfing vielleicht nicht das Richtige. Denn manche Gastgeber haben auch eine entsprechende Erwartungshaltung.

 

 

Tausche Nächte mit Nightswapping

Wie bei Couchsurfing beruht auch bei Nightswapping alles auf dem Community-Gedanken und auf Gegenseitigkeit. Auch hier kostet das Übernachten nichts – zumindest kein Geld. Anstelle von Scheinchen tauscht man Nächte: Wenn Du jemanden bei Dir übernachten lässt, sammelst Du Nächte. Die kannst Du dann als „Zahlungsmittel“ einsetzen, wenn Du selbst verreisen möchtest.

Airbnb, 9flats, Wimdu – Weltweit sturmfrei

Wenn Du Lust auf Privatsphäre, spezielle Unterkünfte und ein bisschen mehr Komfort im Urlaub hast, kannst Du natürlich auch ganze Wohnungen von Privatleuten mieten. Die größte Plattform für die private Zimmer- und Wohnungsvermietung weltweit ist Airbnb. Aber auch deutsche Unternehmen wie 9flats oder Wimdu können mit dem Marktführer mithalten. Ob Aribnb, 9flats oder Wimdu – Auch hier ist das Teilen Prinzip.

 

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Auf den Portalen findest Du weltweit Angebote von Leuten, die noch ein Zimmer übrig haben oder selbst eine Zeit lang nicht zuhause sind, und ihre Bude kurzzeitig jemandem überlassen wollen. Das Tolle daran ist, dass Du da nicht nur „normale“ Wohnungen finden kannst, sondern manchmal auch ganz besondere Bleiben wie ein Hausboot oder ein Baumhaus, ein Zimmer in einem Bauernhof oder in einem Leuchtturm.

Um unangenehme Erfahrungen zu vermeiden, hier ein paar kurze Tipps:

Lies Dir das Profil des Hosts und seine Bewertungen gut durch und sprich vor der eigentlichen Vermietung mal mit ihm. Dann kannst Du besser einschätzen, was Dich erwartet und wie er so drauf ist. Schaue, wie viele Wohnungen der Nutzer im Angebot hat. Wenn das nicht eine oder zwei, sondern gleich 50 sind, oder die eine das ganze Jahr über vermietet wird, riecht das nach kommerzieller Nutzung und damit nach einem illegalen Geschäft. Kommerzielle Vermieter müssen Steuern zahlen und versuchen das unter dem Sharing-Deckmäntelchen zu umgehen. Lass die Finger auch von Angeboten, bei denen die Schlüsselübergabe per Post stattfinden soll. Da ist das Risiko zu hoch, dass der Schlüssel seinen Weg zu Dir nicht findet. Verlange zur Sicherheit eine Telefonnummer von einer weiteren Kontaktperson. Dann hast Du noch einen Ansprechpartner, falls Du Deinen Vermieter vor Ort nicht erreichst. Ein paar Vorkehrungen sind gut, aber keine Sorge: In den allermeisten Fällen gerät man da an tolle Menschen und nicht an fiese Geschäftemacher.

 

GOTTHARD PASS, SWITZERLAND - AUGUST 5, 2014: German classic van Volkswagen Transporter at the high Alpine mountain road.

 
PaulCamper und Trailermade – Mit dem geliehenen Bulli ins Abenteuer

Dank Sharing-Seiten wie PaulCamper und Trailermade kannst Du mal einen Sommer lang einen Hippie-Roadtrip machen ohne Dein Konto zu räumen und Dir gleich einen eigenen VW-Bus an die Hacken zu heften. Bei PaulCamper kannst Du deutschlandweit und bei Trailermade auf Deiner nächsten USA-Reise Bullis, Wohnwagen und andere Abenteuermobile von Privatanbietern leihen.

Wenn Du über das Sharing-Portal einen Camper leihst, kommst Du nicht nur günstiger weg als bei der herkömmlichen Autovermietung, sondern auch gemütlicher: Die Wagen sind von ihren Eigentümern meist liebevoll ausgebaut und eingerichtet, und mit Extra-Equipment wie Grill, Schlauchboot oder Surfbrett ausgestattet, das Du auch nutzen darfst. Und auch der Bulli-Besitzer hat etwas davon: Er kann durch das zeitweise Vermieten seines Wagens seine laufenden Kosten reduzieren.

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