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To the Beat: Sport nur noch mit Musik?

Jogger im Park, Kraftsportler an den Geräten, Inline-Skater auf der Promenade: Fast alle haben sie Stöpsel im Ohr. Kaum mehr einer, der Sport macht, ohne dabei Musik zu hören. Doch wie gut ist das eigentlich? Kann uns Musik tatsächlich zur Höchstleistung anspornen?

 


 
Musik lenkt ab – im positiven Sinne!

Mit einem guten Beat auf den Ohren fällt uns das Abschalten leichter und damit auch die körperliche Anstrengung. Die Musik lenkt uns davon ab, dass der Puls pocht, die Schweißperlen die Schläfen hinunter rinnen und die Beine allmählich vor Erschöpfung lahm werden. Musik kann die Kommunikation zwischen der Muskulatur und dem Schmerzzentrum im Gehirn teilweise unterbrechen. So werden wir lockerer, setzen zackzack einen Fuß vor den anderen und powern uns sogar gerne noch ein bisschen länger aus.

Musik hebt die Stimmung

Musik, die wir gerne hören, macht uns fröhlich. Lieblingslieder schütten Endorphine aus, und Endorphine vertreiben Schmerzen. Mit guter Laune kannst Du Dich nicht nur besser dazu motivieren, überhaupt Sport zu machen, sondern Du kannst auch die Zähne ein bisschen länger zusammenbeißen, wenn es anstrengend wird.

 

 
Der richtige Rhythmus macht’s

Ob HipHop, Rock oder House: Unser Körper reagiert auf Rhythmen. Darum sagen auch Viele, dass sie gerade beim Laufen keine Musik hören wollen, weil es sie aus dem Takt bringt. Wenn Du die Musik aber so auswählst, dass sie zu Deiner eigenen Bewegung passt, kann sie Dich pushen, länger durchzuhalten, und Deine Bewegungen noch effizienter zumachen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass 120 bpm (beats per minute) der durchschnittlichen Geh-Geschwindigkeit entsprechen. Dabei wird so gerechnet: Ein Beat kommt auf einen Schritt. 125 bis 140 bpm sind die ideale Schritt- und Schlaganzahl zum lockeren Laufen und 160 bpm eignen sich für schnelle Einheiten.

Du musst nicht unbedingt Deine Schritte zählen, sondern wirst auch so schnell merken, ob die Beat-Anzahl der Musik und Deine Schrittanzahl zueinander passen. Neben den bpm ist es auch wichtig, dass es wenige oder am besten gar keine Taktwechsel gibt. Am besten suchst Du nach gleichbleibenden langen Tracks mit möglichst monotonem Rhythmus und positiven Harmonien.

Mit einem gleichmäßigen Beat wird es Dir leichter fallen, im gleichen Rhythmus zu bleiben und entspannter zu laufen. Und wenn Du Dich weniger auf den Rhythmus konzentrierst, atmest Du auch gleichmäßiger. Bei dieser positiven Form der Ablenkung ist es aber auf jeden Fall ratsam, Deinen Puls mit einer Pulsuhr im Blick zu haben.

 

 
Anregungen gefällig?

Lange nach Musik zu suchen, blockiert Dich nur unnötig? Du willst lieber gleich loslaufen? Zum Glück gibt es Musikportale wie Spotify, iTunes oder AppleMusic. Da findest Du jede Menge Running- und Workout-Playlists, die Freizeitsportler, Fitness-Portale oder Sportartikel-Hersteller zu genau diesem Zweck zusammengestellt haben.

Spotify hat sich mit dem Sportpsychologen Costas Karageorghis zusammengetan, und die Spotify Ultimate Workout Playlist kuratiert.

Playlist zum Joggen von lauftipps.ch mit bpm-Angaben

FitForFun: Die beste Musik fürs Fitness-Training!

Die TK hat eine Kooperation mit dem Webradiosender laut.fm. Hier geht’s zum TK-Stream auf laut.fm

Bei „TK-FitBeat“ erwarten Dich ausgewählte Songs für verschiedene Lebenslagen – insbesondere natürlich für die, die mit Gesundheit und Bewegung zu tun haben. Wie wäre es beispielsweise mit dem "TK-Kraftklub" für das Feierabendworkout und "Chillout" zum Entspannen nach einem anstrengenden Tag, oder dem richtigen Sound für ein Zirkeltraining am Wochenende?
Da Musik nicht nur zum Sport motiviert, sondern uns auch in der Regenerationsphase unterstützt: Hier eine Auswahl aus dem Programm von TK-FitBeat, das sich rund um Sport und Entspannung dreht:

Mo-Fr, 16 - 20 Uhr: TK-Kraftklub.
Eure Sounds für das Feierabend-Workout

Mo-Fr, 20 - 22 Uhr: Chillout.
Zeit für Geist und Körper

Sa-So 15 Uhr: Zirkeltraining
Eure Sounds für das Wochenend-Workout

So 19 Uhr: Runterkommen
So 20 Uhr: TK-Lounge Entspannt in den Abend

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