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Longboarden: Surfer-Feeling mitten in der Großstadt

longboard girl on the street
Wusstest Du, dass das Skateboard eigentlich von Surfern erfunden wurde? Gab es auf dem Meer keinen Wellengang, wollten die zumindest an Land trainieren. Also schraubten sie sich Anfang der 50er-Jahre einfach Rollen unter ihre Bretter und fuhren damit über den Asphalt. Das war die Geburtsstunde des Longboards. Inzwischen ist genau das wieder ziemlich angesagt. Schließlich kann man damit super auf der Straße „surfen“. Der Vorgänger des klassischen Skateboards hat nämlich nicht nur ein längeres Brett, sondern auch breitere Rollen und bessere Achsen. Dner, Ju, Cheng und Unge haben dem Sport mit ihrer Tour quer durch ganz Deutschland einen extremen Schub gegeben. Kein Wunder: Longboarden bringt nicht nur jede Menge Spaß und echtes Surfer-Feeling mitten in der Großstadt, es hält auch den gesamten Körper fit. Wer regelmäßig auf dem Brett unterwegs ist, bekommt straffe Beine, einen knackigen Po und tut auch noch was für Kondition und Herz-Kreislauf- System. Ein Allround-Trainingsgerät auf vier Rollen also.

Tipps für Anfänger
ScaterWer schon Skateboarden oder Surfen kann, für den dürfte das Balancieren auf dem Longboard ein Kinderspiel sein. Alle anderen sollten zunächst ihren Gleichgewichtssinn trainieren. Aber keine Sorge: Das sichere Stehen auf dem Brett ist schnell gelernt. Um über den Asphalt zu gleiten, musst du mit einem Bein immer wieder ordentlich Schwung holen. Nicht ganz einfach ist das Kurvenfahren. Wie Du Deinen Körper dafür richtig balancierst, übst Du am besten erst mal in einer geschützten Umgebung – fernab von Straßen und Autoverkehr. Du fühlst Dich bereit für das entspannte Cruizen durch die Stadt? Super! Die Augen solltest Du dabei aber trotzdem immer offen halten – schließlich bist Du ohne Licht, Bremse und Klingel unterwegs. Gelenkschützer und Helm sind da nicht die schlechteste Idee ;

Longboard kaufen - aber welches?
Group of skaters standing with longboards, low section
Ein Longboard gibt es schon ab 90 Euro. Günstige Modelle sind meist aus einfachem Holz hergestellt. Suchst Du etwas Stabileres, dann gib ein bisschen mehr Geld aus und nimm ein Board aus Ahornholz mit Polymer-Kern. Beim Kauf solltest du außerdem deine Körpermaße im Blick behalten. Grundsätzlich gilt: Umso breiter ein Board, desto länger ist es auch. Hast Du große Füße, solltest du auf ein breiteres Modell zurückgreifen. Nur wenn der Schuh komplett aufs Brett passt, ist das Board ideal – und das ist wichtig, denn die Proportionen müssen stimmen, damit das Gleichgewicht gehalten werden kann. Achte außerdem darauf, für welches Körpergewicht das jeweilige Longboard gemacht ist – auch hier gibt es Unterschiede. Du hast Dein Board gefunden? Dann auf zu Deiner ganz eigenen Longboardtour!

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