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Geocaching - Schatzsuche für Erwachsene

Jetzt, wo der Sommer richtig in Fahrt gekommen ist, ist doch ein guter Zeitpunkt, um sich genauer mit Geocaching zu beschäftigen. Gehört haben die meisten schon mal von dem „GPS-Wander-Such-Rätsel“, aber was hat’s damit eigentlich auf sich?

Friends on adventure

Was ist Geocaching?

Geocaching ist sozusagen die moderne Version einer Schnitzeljagd. Leute verstecken irgendwo Dinge, die andere finden sollen – einfach nur so, aus Spaß am Spiel. Der zu findende Schatz heißt beim Geocaching „Cache“. Das ist ein Behälter, in dem sich ein Logbuch und kleine Dinge zum Tauschen befinden. Die Caches werden von so genannten Ownern versteckt und die Koordinaten des Verstecks dann im Netz z.B. auf geocaching.de veröffentlicht.

Wenn Ihr die Koordinaten habt, könnt Ihr mit Eurem Smartphone und z.B. der kostenlosen „Geocaching“-App auf die Suche gehen. Habt Ihr einen Cache gefunden, könnt Ihr Euren Namen in das Logbuch eintragen und reinschreiben, welche „Trophäe“ Ihr gegen was getauscht habt. Da gibt es oft liebevoll geführte Bücher voll mit Kommentaren und Zeichnungen. Ist das erledigt, muss der Cache wieder genau an der gleichen Stelle versteckt werden, damit er „aktiv“, also für andere Geocacher auffindbar, bleibt.

Wie sind die Spielregeln?

Für den Tausch gilt „Trade up, trade equal or don’t trade“ – entweder man lässt beim Tausch etwas Gleichwertiges oder Besseres da – oder man lässt’s lieber bleiben. Ihr solltet nichts als „Schatz“ eintauschen, was verderblich ist, was in der Sonne schmelzen könnte oder was irgendwie „ab 18“ ist – naja, Ihr wisst schon.

Geocaches dürfen aus Rücksicht auf die Natur nicht einfach vergraben werden. Meist sind sie in Mauernischen, Baumritzen oder anderen Hohlräumen versteckt – können aber auch mal in einem verlassenen Gebäude, einem dunklen, gruseligen Bunker oder sogar unter Wasser sein – also rüste sich, wer finden will ☺

Das Versteck solltet Ihr so unauffällig wie möglich suchen und nach dem Tausch sollen die Caches wieder so versteckt und getarnt werden, dass Menschen, die damit nichts zu tun haben, das Ganze nicht bemerken. Es gab nämlich schon Fälle, wo Geocacher verdächtigt wurden, Drogen zu verstecken oder Bomben zu platzieren – oops.

Woman checking compass app on her smartphone

Wie verbreitet ist das?

Weltweit sind laut dem größten Geocache-Verzeichnis geocaching.com mehr als 2,6 Millionen Caches (Stand: Juli 2015) in Benutzung. Die Deutschen sind ganz schön aktive Cacher: Hierzulande gibt es über 340.000 Caches!

Zugegeben, das klingt beim ersten Lesen vielleicht etwas nerdig, aber Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall. Man kommt mal in andere Ecken, ist an der frischen Luft und: Freut sich doch jeder, wenn er was findet!

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