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Slacklining

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Man nehme: Zwei Bäume, ein Seil und voilà, fertig ist der perfekte Sommersport für Balancekünstler mit einer Abneigung gegen große Höhen. Slacklining ist heute aus kaum einem Park mehr wegzudenken. Kein Wunder – denn man fühlt sich wie ein Drahtseilartist im Höhenflug ohne tiefe Stürze zu riskieren.

detail-demoSlacklining wurde nicht etwa erfunden, um Bergspalten und andere Abgründe zu überwinden, sondern einfach zum Zeitvertreib. Trainingseffekte hat’s aber natürlich auch (zum Beispiel das Trainieren des Gleichgewichtssinns, der Bein- und Rumpfmuskulatur), aber der Spaß steht natürlich im Vordergrund.

Slacklines sind nicht so straff gespannt wie beim Seiltanz, sondern hängen ein bisschen durch. Die Seile selbst sind flach, zwischen 2,5 und 5 cm breit und werden an zwei Befestigungspunkten fixiert. Jede Bewegung des Sportlers auf der Line muss ausgeglichen werden, damit er nicht auf dem Boden landet. Und falls das doch mal passiert: Wenn man sich gut aufgewärmt hat, holt man sich auch keine Muskelzerrungen. Wie Ihr welche Körperpartie richtig dehnt, könnt Ihr hier nachlesen: http://www.tk.de/tk/21244

Obwohl die Slackline meist stehend genutzt wird, geht’s auch anders. Je nachdem, wie man sich auf der Slackline hinsetzt oder -legt, werden unterschiedliche Bereiche trainiert - das ständige Wackeln beansprucht ziemliche viele Muskelgruppen. Auf so genannten Jump Lines, die straffer als üblich gespannt werden, kann man auch mal einen Salto wagen. Aber bitte erst nach ein paar Übungseinheiten. 😉 Wen allerdings selbst bei diese „Höhe“ das nackte Grauen packt, der kann seinen Gleichgewichtssinn auch super mit einem Balance-Board (Wackelbrett) oder verschiedenen Gymnastik-Übungen trainieren.

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