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Viereckige Augen 2.0

detail-demoFrüher warnten die Eltern uns noch: „Kind, schau nicht zu viel auf den Bildschirm, sonst brauchst du bald ’ne Brille!“ Heute ist es in vielen Berufen völlig normal, genau das zu tun: Acht Stunden täglich auf einen Bildschirm zu starren, besser, auf einen Computermonitor. Und obwohl unsere Eltern sicherlich etwas übertrieben haben, so ganz Unrecht hatten sie nicht. Wenn man regelmäßig über einen sehr langen Zeitraum auf einen Monitor schaut, ist das tatsächlich nicht gerade gesundheitsfördernd. Auf Neudeutsch nennt man das Problem „Computer Vision Syndrome“.

Eine Belastung für die Augen
detail-demoEs ist nicht gerade eine überraschende Erkenntnis, dass das menschliche Auge nicht für die dauerhafte Arbeit vor einem Bildschirm gemacht ist. Wer seinen Blick ständig auf verschiedene Dokumente auf und dann abseits des Monitors fokussieren muss, mutet seinen Augen ganz schön was zu. Dieses Hin und Her kann zu gleich mehreren Beschwerden führen: Verschwommene Wahrnehmung, überanstrengte & trockene oder juckende Augen, Kopfschmerzen, Lichtempfinglichkeit, generelle Müdigkeit und einiges mehr. Hauptgründe für „CVS“ sind ein verminderter Lidschlag, eine schlechte Beleuchtung am Arbeitsplatz und / oder ein unpassend eingestellter Bildschirm.

Jap, das Problem kenne ich - und jetzt?
detail-demo„Schön und gut“, werden jetzt vielleicht einige denken, „in vielen Jobs gehört es nunmal dazu, so lange am Monitor zu arbeiten. Soll ich jetzt kündigen und Perlentaucher werden?“ Die Antwort lautet: natürlich nicht.
Es gibt einige kleine Tricks, wie man CVS vorbeugen kann.
Es fängt damit an, dass man seinen Computerbildschirm mit der Sitzposition abstimmen sollte. Wer ständig auf den Bildschirm hinunter schaut, riskiert fiese Nackenverspannungen. Auch die Lichtquellen am Arbeitsplatz sollten so positioniert sein, dass sie nicht störend auf dem Monitor spiegeln und die Augen zusätzlich irritieren.
Kleine Fehlsichtigkeiten, die im Alltag kaum auffallen, aber CVS noch befördern, kann man durch eine „Arbeitsplatzbrille“ super ausgleichen – einfach mal beim Optiker schlau machen.
Und zu guter Letzt: Öfter mal eine kleine Computerpause einlegen und sich nur auf die „analoge“ Welt konzentrieren. Ja, die gibt es nämlich auch noch. Versprochen.

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