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Die gemeingefährliche Smartphone-Akne

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Endlich raus aus der Pubertät, nie wieder Zahnspange, nie wieder Akne! Oder doch? Wer sich trotz normalen Hauttyps ständig mit Pickeln auf den Wangen rumplagt, sollte mal überlegen, das Smartphone nicht so oft ans Ohr zu halten.

Jeden Tag sammeln sich auf der Oberfläche eines Handys unzählige Bakterien und Keime - ist ja klar, schließlich wäscht man sich nicht jedes Mal die Hände, bevor man eine Nachricht schreibt. Die Haut wiederum reagiert mit Pickeln auf Schmutz und Ablagerungen. Die Poren produzieren dann überschüssigen Talg und lassen Mini- Entzündungen in Form von Pickeln entstehen. Wer also täglich stundenlang mit dem Smartphone telefoniert, kann ein potenzieller Kandidat für „Smartphone-Akne“ werden.

Wobei Akne hierfür nicht zwingend der korrekte Begriff ist: Eine richtige, klinische Akne bleibt oft Jahre über die Pubertät hinaus und muss fachärztlich behandelt werden.detail-demoEs bilden sich teilweise schmerzhafte Pusteln und Knötchen, die Narben zurücklassen können. Dafür kann ein Smartphone kaum die Ursache sein.

Üblicherweise bildet die Haut ein echt gutes Schutzschild und kann Schmutz und Keime abwehren. Wenn aber Pickelchen ohne anderen ersichtlichen Grund an der Wange auftreten, kann das Smartphone tatsächlich der Übeltäter sein. Die Luftzufuhr an die Haut wird beim Telefonieren gestoppt und die Poren werden mit allerlei Bakterien von der Handyoberfläche „verstopft“.

Dagegen hilft schon die Benutzung eines Headsets - damit vermeidet man, dass das Smartphone überhaupt das Gesicht berührt. Zusätzlich ist es sinnvoll, das Smartphone ab und an sauberzumachen. Dafür gibt‘s spezielle Reinigungstücher oder Desinfektionsmittel, die die Anzahl der Keime schonmal erheblich schrumpfen lassen.

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