#WIREINANDER

So schützt Du Dich vor Erkältungen

Der Hals kratzt verdächtig, das Schlucken tut weh, der Kopf pocht, die Muskeln schmerzen. Au weia, wenn da mal keine Erkältung im Anflug ist. Es gibt zwar eine Reihe von Hausmittelchen gegen die Beschwerden, aber am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht erst soweit kommt. Wir verraten Dir, wie Du gut durch die kalte Jahreszeit kommst.

 

01_iStock_000074543433_Small_neu

 

Händewaschen ist das A und O

Türklinken, Tastatur, Touchscreen – Deine Hände sind täglich so vielen Viren und Bakterien ausgesetzt, dass Du sie regelmäßig davon befreien solltest. Wasche Dir öfter mal zwischendurch die Hände – und zwar gründlich und mit Seife –, dann spülst Du die unsichtbaren Übeltäter gleich in den Abfluss, bevor sie Schlimmeres anrichten können.

Nase, Mund und Augen sind in der Erkältungszeit eine Tabuzone für Deine Hände. Du musst die Viren ja schließlich nicht auch noch dahin bringen, wo sie sich richtig wohlfühlen, sich vermehren und Dir schaden können.

In der Erkältungszeit ist es auch sinnvoll, Gegenstände, die Du mit anderen teilst, wie Türklingen in Deiner WG, Tastaturen bei der Arbeit, Oberflächen in der Küche, und auch den Touchscreen von Deinem Handy regelmäßig abzuwischen.

 
02_iStock_000023377618_Small
 
Stärke Deine Abwehrkräfte

Eine vitaminreiche Ernährung stärkt das Abwehrsystem, das weiß jedes Kind. Genauso wichtig wie eine gesunde Ernährung sind Sport und regelmäßige Bewegung – am besten im Freien. Das bringt Deinen Körper und auch Dein Immunsystem in Schwung, und hilft Erkältungskrankheiten vorzubeugen.

Extra-Pflege für die Atemwege

Heizungsluft ist zwar gemütlich, aber sie tut den Schleimhäuten alles andere als gut: Die Nase, die Augen und der Hals trocknen in der aufgeheizten Luft schnell aus. Ist die Oberfläche der Schleimhäute erstmal angegriffen, können Viren leichter eindringen und gegen das Immunsystem in den Kampf ziehen. Also, raus an die frische Luft – auch wenn es kalt ist –, das befeuchtet die Atemwege. Damit auch in deiner Bude die Luft nicht zu trocken ist, kannst Du mit Wasser durchfeuchtete Tücher oder eine mit Wasser gefüllte Schüssel auf die Heizung stellen. Und sorge hin und wieder für frischen Durchzug!

Um die Schleimhäute feucht zu halten, solltest Du auch das Trinken nicht vergessen. Wie bei Fieber braucht der Körper auch bei einer drohenden Erkältung mehr Flüssigkeit. Am besten sind ungesüßte Kräutertees und Wasser.

Wenn Du das Gefühl hast, dass schon ein Schnupfen im Anmarsch ist, kannst Du mit einer Nasendusche dafür sorgen, dass mögliche Erreger Deine Nase verlassen, bevor sie es sich da gemütlich machen. Wenn Du das einmal am Tag machst, löst sich der Schleim leichter, die Nasenschleimhaut schwillt ab und regeneriert sich besser. Löse dafür einen halben gestrichenen Teelöffel Salz (ca. 2g) in einer Tasse (ca. 220 ml) lauwarmem Wasser und fülle die Mischung in eine Nasendusche. Das Spülen ist am Anfang etwas unangenehm, aber man gewöhnt sich schnell daran. Das Salz im Wasser sorgt übrigens dafür, dass Du nicht das furchtbare Gefühl in der Nase kriegst, dass man im Schwimmbad hat, wenn die Nase durchgespült wird.

 
03_iStock_000050764416_Small
 
Gönne Deinem Körper genug Zeit zum Auftanken

Wenn das Immunsystem auf Hochtouren läuft, weil es kalt ist und um Dich herum alle erkältet sind, solltest Du Deinem Körper möglichst viel Zeit zum Auftanken gönnen. Achte darauf, in der Erkältungszeit genug zu schlafen. So kann Dein Immunsystem in Ruhe seine Superkräfte sammeln und Dich gut gegen alle äußeren Einflüsse verteidigen.

Auch wenn das Wetter so unfreundlich ist, solltest Du in der kalten Jahreszeit regelmäßig stoßlüften. Raus mit der trockenen Heizungsluft und rein mit der frischen, sauerstoffreichen Herbstluft! In Deinem Schlafzimmer sollte es ohnehin nicht zu warm sein: 18 Grad reichen aus. Zu kühl? Dann besorge Dir lieber eine wärmere Decke!

Und wenn es Dich bei all den Vorkehrungen doch erwischt, findest Du hier ein paar Hausmittel, um die Beschwerden zu lindern.

Mia & Lars haben auch ein paar nützliche Tipps, zum Beispiel, was zu beachten ist, wenn Du krankheitsbedingt bei der Arbeit fehlst.

 

 
Siehe auch:

Keine Kommentare vorhanden
Dein Kommentar