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Ran an den Speck mit der Low-Fat-Diät

Die Hose zwickt, die Waage bestätigt es: Da sind wieder ein paar Kilos hinzugekommen! Und nun? Die einen sagen: „Keine Kohlenhydrate mehr!“, die anderen empfehlen: „Weniger Fett!“. Am besten findest Du selbst heraus, worauf Du eher verzichten kannst. Damit Du über beide Diäten Bescheid weißt, stellen wir Dir nach „Low Carb“ jetzt „Low Fat“ vor.

avocado spinach salad with feta cheese, pecans and bacon

So funktioniert die Low-Fat-Diät

Fett hat die meisten Kalorien. Wenn Du also lästiges Körperfett loswerden willst, musst Du weniger Fett zu Dir nehmen. Klingt erstmal logisch. Lebensmittel mit einem hohen Fettanteil werden bei dieser Diät so gut es geht aus dem Speiseplan gestrichen oder durch fettreduzierte Alternativen ersetzt. Neben viel Gemüse und Obst sind auch kohlenhydratreiche, aber fettfreie Sattmacher wie Linsen, Vollkornbrot, Pasta und Kartoffeln in Maßen erlaubt. Also brauchst Du keine Angst zu haben, dass ständig Dein Magen knurrt.

Ganz ohne Fett geht es aber auch nicht. Darum heißt die Diät auch „Low Fat“ und nicht „No Fat“. Denn Fett übernimmt wichtige Aufgaben im Körper. Es sorgt zum Beispiel für geschmeidige Zellmembranen und die Verwertung von Stoffen. Vitamine wie A, D, E und K beispielsweise sind allesamt fettlöslich. Wenn sie aber auf ihrer Reise durch die Verdauungsorgane nirgendwo Fett finden, mit dem sie sich verbinden können, werden sie ungenutzt einfach wieder ausgeschieden.

Ersetze schlechte durch gute Fette

Du solltest bei der Diät also vor allem darauf achten, dass das Fett, was Du isst, auch gutes Fett ist. Gesundes Fett besteht aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und steckt vor allem in pflanzlichen Ölen, Nüssen, Avocado und Lachs.

Mit „schlechtem Fett“ sind gesättigte Fette gemeint. Die verstecken sich vor allem in Fleisch, Wurst und fettreichen Milchprodukten wie Butter und Sahne. Und es geht sogar noch schlechter: Transfettsäuren, wie sie in Frittiertem, Pommes und Croissants enthalten sind, gehören am besten ganz gestrichen. Wenn Du zu viel von diesen schlechten Fetten isst, belastest Du nicht nur deine Hüften mit zusätzlichen Kilos, sondern auch Deine Gesundheit.

Green salad with grilled salmon fillet and lemon

Wie gut kann man mit Light-Produkten Fett sparen?

Vorsicht bei verarbeiteten Lebensmitteln, die mit Signalwörtern wie „light“ oder „Diät-„ werben. Das können echte Mogelpackungen sein, die unterm Strich sogar mehr Kalorien haben als das normal fette Original. Wie kann das sein?

Fett ist ein Geschmacksträger, und da in Light-Produkten weniger Fett enthalten ist, würden sie natürlich ziemlich lahm schmecken. Damit sie das nicht tun, wird häufig mit anderen Geschmacksträgern wie Zucker getrickst. Bei Light-Produkten unterschätzt man also leicht den Kaloriengehalt. Da sie obendrein auch nicht besonders gut sättigen, lädt man sich den Teller gerne mal ein bisschen zu voll. Du merkst schon: Wirklich figurfreundlich ist das „light“ in vielen Fällen nicht.

So purzeln die Kilos mit der Low-Fat-Diät am besten

Die effektivste Diät ist immer noch die, die man am längsten durchhält. Stelle Deine Ernährung also nur so weit um, dass Du sie auch eine Weile durchhältst, ohne ständig das Gefühl zu haben, auf etwas verzichten zu müssen. Schlechte Laune hilft nicht im Kampf gegen Kilos.

Und generell gilt: Wenn Du überflüssige Pfunde loswerden möchtest, musst Du entweder weniger Energie, also weniger Kalorien, aufnehmen oder mehr Energie verbrauchen, als Du zu Dir nimmst. Den schnellsten Erfolg wirst du natürlich haben, wenn Du beides kombinierst: Wenn Du durch eine fettreduzierte Ernährung weniger Energie aufnimmst und durch mehr Bewegung mehr Energie verbrauchst.

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Besonders gute Kalorien-Killer sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen und Radfahren. Durch die körperliche Aktivität und den Muskelaufbau wird ganz nebenbei noch der Grundumsatz erhöht, und so verbrennt Dein Körper auch in Ruhephasen Kalorien. Und zack, ist der Gürtel schon wieder um ein Loch enger!

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