#WIREINANDER

Mietz und Fifi bereitet mir Atemnot

„Katzenvideos auf YouTube sind mein einziger Ausweg.“
„Wie bitte? Was läuft denn falsch bei Dir?“

detail-demoEs ist schon richtig ärgerlich, wenn man gerne ein Haustier hätte, doch dann beim Besuch eines Freundes und dessen tierischen Mitbewohner feststellen muss, dass man nach nur fünf Minuten kaum noch aus den Augen schauen kann. Rund zehn Prozent der Deutschen leiden unter einer Tierhaarallergie – und die äußert sich, wie die meisten Allergien, mit nervigem Juckreiz, Atemnot und / oder Reaktionen auf der Haut.


Irreführender Name
detail-demoWas viele nicht wissen: Eigentlich ist die Bezeichnung Tierhaarallergie irreführend, denn es sind nicht die Haare selbst, auf die Euer Immunsystem reagiert. Vielmehr sind es Hautschüppchen, Speichel, Talg oder überreste von Urin und Kot, die eine allergische Reaktion hervorrufen. Wenn das Tier dann (zum Beispiel beim Kraulen oder Schmusen) Haare oder Federn verliert, landen diese Partikel erst im Hausstaub, anschließend unseren Schleimhäuten und voilà: Das große Niesen beginnt.
Manche Leute haben Glück im Unglück und reagieren nur auf eine bestimmte Tierart allergisch, andere müssen sich mit dem gesamten Programm herumschlagen. Denn es gilt die Regel: Potenziell kann man auf jedes haarige oder geflügelte Tier allergisch reagieren.

Niemals ein Haustier?
detail-demoKann ein Tierhaarallergiker also wirklich niemals ein eigenes Haustier halten? Nicht unbedingt.

Es gibt Hunde- und Katzenrassen, auf die selbst viele Allergiker nur schwächer oder gar nicht reagieren. Bei entsprechenden Züchtern kann man als Allergiker meist einmal antesten, ob es mit diesen Tieren vielleicht besser klappt.

Die Hyposensibilisierung ist ein weiterer Schritt gegen Tierhaarallergie. Dabei wird dem Patienten – vom Arzt kontrolliert – über einen längeren Zeitraum das Allergen verabreicht. Doch auch diese Methode hilft nicht immer.

Bei einer schweren Allergie hilft tatsächlich nur, sich von den Allergie verursachenden Tieren fern zu halten. Aber hey: Dafür gibt es ja genügend süße Tiervideos im Netz.

Wenn Ihr Euch mehr Infos zu Allergien und Behandlungsmöglichkeiten holen wollt, geht’s direkt hier entlang: http://www.tk.de/tk/653566

Siehe auch:

Keine Kommentare vorhanden
Dein Kommentar