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Schluss mit Triefnase & Co. – Was kann ich gegen Allergien tun?

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Bei einer Allergie ist der einfachste Schritt auf den ersten Blick ganz logisch: Den Auslöser meiden. Dabei spricht man von einer „Karenz“. Das kommt aber nur für Allergene in Frage, denen man überhaupt aus dem Weg gehen kann, etwa bei Tierhaaren oder Lebensmitteln. Für die meisten Allergien gibt es zwei gängige Therapiemöglichkeiten:

Hypo-/ Desensibilisierung
detail-demoHier spricht man auch von einer „spezifischen Immuntherapie“. Dabei wird einem allmählich in steigender Dosis das Allergen kontrolliert eingeflößt – creepy, oder? Es gibt drei Varianten: Spritzen, Tabletten oder Tropfen. Das Immunsystem soll dadurch mit der Zeit an das Enzym gewöhnt werden, das die Allergie auslöst. Anschließend reagiert es auch nicht mehr über. Durch die Behandlung muss man allerdings jede Woche durch, und zwar für etwa 3 Jahre. Bei einigen Vorerkrankungen oder wenn man bestimmte Medikamente nehmen muss, kommt eine Desensibilisierung übrigens nicht in Frage.

Medikamentöse Behandlung
detail-demoDie Behandlung durch Medikamente kann bei akuten Symptomen helfen bzw. beugt diesen idealerweise sogar vor. Nasensprays und Augentropfen helfen meist sofort. Ansonsten gibt es noch Antihistaminika (Tabletten) oder kortisonhaltige Medikamente. Die machen auch nicht mehr so müde, wie noch vor ein paar Jahren.
Stellt der Arzt bei Euch eine Allergie fest, sollte rechtzeitig mit einer Therapie begonnen werden. So können spätere Auswirkungen, wie zum Beispiel Asthma oder eine Verschlimmerung der Beschwerden verhindert werden. Eine Behandlung ist zwar nicht immer möglich - vor allem bei Lebensmittelallergien ist häufig der einzige Ausweg der Verzicht. Lasst Euch aber auf jeden Fall von Eurem Arzt über die individuellen Möglichkeiten beraten.

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