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Allergien: Wenn Frühling keinen Spaß macht

„Bist du erkältet?“- „Nee, sind nur Allergien..“
 

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Hängt Euch diese Unterhaltung auch schon zum Hals raus? Damit seid Ihr jetzt im Frühling auf keinen Fall allein. Mittlerweile ist in Deutschland fast jeder vierte Erwachsene und jedes dritte Kind mehr oder weniger stark betroffen und die Zahl der Allergiker steigt weiter stetig an.
Bei einer Allergie reagiert Euer Immunsystem über: Zum Beispiel auf Blütenpollen, Tierhaare, Milben oder Insektengifte. Das verursacht dann die nervigen Symptome: verstopfte Nase, rote, tränende Augen und sogar Atemnot. Übrigens ist bis heute nicht eindeutig geklärt, warum genau der Körper mit einer so extremen Abwehr reagiert.

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Was passiert genau?

In einem aufwändigen Prozess bildet das Immunsystem spezialisierte Antikörper gegen einen eigentlich harmlosen Stoff – es kommt zu einer so genannten Sensibilisierung. Kommt Ihr nun beispielsweise erneut mit Blütenpollen in Kontakt, reagiert der Körper sofort mit der Ausschüttung von Histamin, das die bereits beschriebenen Symptome auslöst. In extremeren Fällen kann dadurch ein lebensbedrohlicher anaphylaktischer Schock hervorgerufen werden.

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Und was kann ich jetzt dagegen machen?

Wenn sich der Auslöser nicht vermeiden lässt, wie z.B. Pollen, können Allergien mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke wie Tabletten, Nasensprays und Augentropfen leicht behandelt werden. Trotzdem ist es besser, einen spezialisierten Arzt aufzusuchen und sich untersuchen zu lassen – der Arzt kann eine Behandlung einleiten, die einem dauerhaft Linderung verschafft.

Die gängigste Untersuchungsmethode bei Ärzten ist der „Prick-Test“. Dabei wird ein kleiner Tropfen des Allergens auf die Haut gegeben und mit einer Nadel leicht angestochen. Bilden sich nach einer Zeit rote Stellen, wie nach einem Mückenstich, hat eine Reaktion stattgefunden und der Arzt kann abschätzen, wie ausgeprägt die Allergie ist. Außerdem sollte Euer behandelnder Arzt wissen, wann genau sich Eure Symptome äußern und verschlechtern. Sind die Ursachen geklärt, könnt Ihr eine individuelle Therapie beginnen.

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